Das Sachgebiet übernimmt innerhalb der Abteilung Einsatz den planerischen Teil. Hierzu werden alle erdenklichen Schadensszenarien vom Fahrzeug- oder Mülleimerbrand in der täglichen Gefahrenabwehr bis hin zu großflächigen Schadensereignissen mit einer großen Anzahl von Betroffenen im Bereich der besonderen Gefahrenabwehr vorgeplant. Diese können einen Gefahrgutunfall im Schienenverkehr, der Brand in einer Industrieanlage mit umfangreichen Messaufgaben sowie die Planungen zur Abwehr der Schweinegrippe, Vogelpest oder Influenza-Pandemie sein.

Die Planungen münden in der Festlegung einer Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) für die tägliche Gefahrenabwehr sowie der Erstellung von speziellen Feuerwehreinsatzplänen. Diese Feuerwehreinsatzpläne können objektbezogen wie zum Beispiel für einen Gefahrstoffbetrieb oder als Einsatzplan für temporäre Sonderlagen sowie Großveranstaltungen (zum Beispiel für das Stadtfest) erstellt werden.

Der Katastrophenschutz umfasst verschiedenste Aufgabenbereiche der Gefahrenabwehr. Das Sachgebiet befasst sich mit der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Aufgaben des Katastrophenschutzes, des Zivilschutzes, der zivilen Verteidigung und der Notfallvorsorge. Alle Tätigkeitsbereiche dienen dazu, große Schadensereignisse oder Katastrophen zu erkennen und vorzubeugen. Zu den Aufgaben gehören die Erstellung und Fortschreibung des Katastrophenschutzplanes, die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung im Rahmen der zivilen Verteidigung und des Zivilschutzes, die Betreuung der im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen, die Information der Bürgerinnen und Bürger zu Fragen der Notfallvorsorge.

 

  • Schulisch: mindestens Hauptschulabschluss
  • Beruflich: mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung eines Berufes, der der Feuerwehr dienlich ist
  • Alter: mindestens 21 Jahre alt
  • Strafrechtlich: keine Einträge in Ihrem polizeilichen Führungszeugnis
  • Eignung: Bestehen eines Eignungstestes der unter anderem Allgemeinbildung, Körperliche Fitness, Handwerkliches Geschick beinhaltet
  • Interesse: An abwechslungsreicher Arbeit: Büro, Werkstätten, Rettungsmedizin, Feuerwehrtechnik

 

Die Ausbildung beinhaltet

  • Grundausbildung Feuerwehr
  • Notfallsanitäter
  • Das Erlernen verschiedenster Löschtechniken
  • Das Erlernen verschiedenster technischer Hilfeleistungen
  • Das Erlernen der Bekämpfung von Unfällen mit Gefahrgütern
  • Das Erlernen der Bekämpfung von Unfällen mit atomarstrahlenden Gütern
  • Das Erlernen der Bekämpfung von Wasserunfällen / Eisunfällen
  • Das Erlernen der Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen

 

 

Was wir im Vorfeld von Ihnen benötigen

  • Eine ausführliche Bewerbung
  • Einen ausführlichen Lebenslauf (tabellarisch)
  • Ein Lichtbild nicht älter als 6 Monate
  • Ein polizeiliches Führungszeugnis
  • Eine Kopie Ihres Gesellenbriefes oder Gleichwertiges

 

 

Tipp

Senden sie uns erst dann Ihre Bewerbungsunterlagen, wenn es in unseren örtlichen Zeitungen oder auf der Website der Stadt Oldenburg http://www.oldenburg.de eine offizielle Ausschreibung der Stellen gibt!

Bild Drehleiter Feuerwache 1

Der Einsatzdienst im abwehrenden Brandschutz, in der technischen Hilfeleistung und in der Notfallrettung wird durch drei Wachabteilungen geleistet, die ihren Dienst in einem 24-stündigen Schichtrythmus versehen. Das Personal ist auf die Feuer- und Rettungswache 1 (Ibo-Koch-Straße), die Feuer- und Rettungswache 2 (Schützenhofstraße) und die Rettungswache am Klinikum verteilt. Sie besetzen zwei Löschzüge, diverse Sonderfahrzeuge, vier Rettungswagen sowie zwei Notarzteinsatzfahrzeuge.

Wenn keine Einsätze anliegen, verrichten die Feuerwehrbeamten in den Werkstätten (Schlauch-, Geräte-, Feuerlöscher-, Atemschutz-, Fernmelde-, Medizingeräte-, Tischlerwerkstatt) ihren Dienst, um die Einsatzbereitschaft des gesamten Gerätebestandes der Feuerwehr Oldenburg zu erhalten. Daneben finden regelmäßig praktische Ausbildungen an Fahrzeugen und Geräten sowie theoretische Weiterbildungen statt.

FF Oldenburg

Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr und über die ehrenamtliche Mitarbeit in den Freiwilligen Feuerwehren Oldenburgs.

Die Berufsfeuerwehr Oldenburg wird nach dem NBrandSchG (Niedersächsisches Brandschutzgesetz) unterstützt durch die sechs Freiwilligen Feuerwehren Eversten, Haarentor, Ofenerdiek, Ohmstede, Osternburg und Stadtmitte sowie die ortswehrübergreifenden Abteilungen Wasserrettung und Versorgung. Die Ortsfeuerwehren werden zur zusätzlichen Sicherstellung des örtlichen und überörtlichen Brandschutzes und zur Hilfeleistung eingesetzt. Im Rahmen des Katastrophenschutzes sind den Wehren Haarentor der Bereich „ABC- Zug“ und der Ortswehr Osternburg der Bereich „Sanitätsdienst“ untergeordnet.

Die Leitung der Ehrenamtlichen in den Freiwilligen Feuerwehren übernimmt der Stadtbrandmeister, in den Wehren der Ortsbrandmeister.

Die Ausbildung erfolgt, da Oldenburg eine Kreisfreie Stadt ist, an den Standorten der Berufsfeuerwehr, sowie weiterführende Lehrgänge an der Nds. Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle und Loy (ehemals Landesfeuerwehrschule Niedersachsen). Der Übungsdienst erfolgt 14-tägig an den einzelnen sechs Standorten.

 Die Alarmierung der Freiwilligen erfolgt durch die Leitstelle über digitale Meldeempfänger.

Weitere Auskünfte:

Jeder, der neugierig geworden ist und Lust hat, kann bei uns selbst ausprobieren, ob ihm eine dieser Aufgaben Spaß macht. Ein Probedienst verpflichtet zu nichts, bietet aber einen guten Einblick in unsere Arbeit.

Lisa Zängler gibt unter Tel.: 0441/235 25 00 gerne weitere Auskünfte und vermittelt auch Probedienste.
Wer möchte, kann auch direkt zu uns in die Ibo-Koch-Straße 6 kommen.
Weitere Auskünfte erteilen auch die Ortsbrandmeister in den einzelnen Ortswehren (Kontakt: siehe Webseite Kreisfeuerwehrvernad Oldenburg-Stadt e.V.).

Wir freuen uns über jeden interessierten Besucher.

 Link:

Kreisfeuerwehrverband Oldenburg- Stadt e.V. http://www.feuerwehr-oldenburg.de

Bild Alte Drehleiter FW Oldenburg

1937 erfuhr das Feuerlöschwesen in der Stadt Oldenburg eine tief greifende Veränderung. Die Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften wurde mit einer Personalstärke von 26 Mann zur Berufsfeuerwehr umorganisiert. Die Freiwillige Feuerwehr mit den damals fünf Ortswehren Eversten, Ofenerdiek, Ohmstede, Oldenburg und Osternburg blieben zur Verstärkung der Berufsfeuerwehr bestehen. Seit ihrer Gründung nimmt die Berufsfeuerwehr in der Stadt Oldenburg – nach wie vor mit tatkräftiger Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren Eversten, Haarentor, Ofenerdiek, Ohmstede, Osternburg und Stadtmitte – Aufgaben im Brandschutz, Technischer Hilfeleistung, Katastrophenschutz und Rettungsdienst wahr.

Die Personalstärke der Berufsfeuerwehr folgte stets der Einwohnerentwicklung der Stadt. Als nach dem 2. Weltkrieg die Einwohnerzahl durch den starken Flüchtlingszustrom rund 130.000 Einwohner erreichte, erforderte die damit verbundene Erhöhung des Einsatzaufkommens auch eine Verstärkung der Berufsfeuerwehr. So wuchs in der Nachkriegszeit die Personalstärke auf knapp 70 hauptberufliche Einsatzkräfte.

Heute schützen rund 140 Feuerwehrbeamten bei über 10.000 Einsätzen jährlich das Leben und Eigentum der Oldenburger Bürger.